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Die andere Seite des Mondes - Mikula (St. Nikolaus-Kap)

Lokva (Ledenik) - St. Nikolaus-Kap - St. Nikolaus-Kirche - Lokva (Ledenik)

SCHWIERIGKEITSGRAD DES WEGS

Länge

km
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Aufstieg

m
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Abstieg

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Bei der anderen Seite des Mondes handelt es sich um ein Gebiet, auf dem sich drei magische Steinwege verflechten und atemberaubende Ausblicke auf das sagenumwobene Gebirge Velebit, das azurblaue Meer, die Felsklippen und den blauen Himmel freigeben. Jeder dieser Wege hat seine ganz eigene Geschichte zu bieten, ebenso faszinierende Details aus der Pager Geschichte und einzigartige Steinformationen, wie sie sie nur die Natur hervorbringen kann. Welchen Weg Sie auch nehmen – Vergnügen und Entspannung sind garantiert, denn alle Wege führen an Ledenik vorbei, dem schönsten und interessantesten geologischen und paläontologischen Teil der Insel Pag und möglicherweise auch dem einzigartigsten im gesamten Mittelmeerraum.

Die andere Seite des Mondes ist etwas, was Sie nirgendwo finden werden – außer vielleicht wirklich auf dem Mond.

 

Dieser schöne Rundweg nimmt seinen Anfang auf einer Schotterstraße unterhalb von Lokva, in der Nähe von Ledenik, und führt zu der kleinen St. Nikolaus-Kirche („Mikula“) und Punta Mikula (St. Nikolaus-Kap).

Die kleine Bucht bot Schiffen und ihren Besatzungen einen sicheren Hafen vor den Bora-Winden, die hier Orkanstärken annehmen konnten und können. Aus diesem Grund wird die Punta Mikula auch Punta spasa ("Kap der Rettung") genannt. Die versteckt liegende Kapelle wurde im 14. Jahrhundert zu Ehren des und zum Dank an den Heiligen Nikolaus, Schutzpatron der Seefahrer, erbaut. Möglicherweise wurde die Kirche sogar von der Besatzung eines Schiffes errichtet, die hier einen sicheren Hafen vor den Bora-Winden fand. Hier befand sich einst eine Hafenanlage mit Anlegeplätzen; die Überreste der Uferpromenade sind immer noch im Meer zu sehen.

Die Bucht wurde wahrscheinlich als Anlegeplatz für das Entladen von Fracht, insbesondere Vieh, genutzt. In der Nähe stehen Gehege, die einst dazu genutzt wurden, die Tiere unter Quarantäne zu stellen. Da die Quarantänepflicht nicht nur für das Vieh, sondern auch für Seeleute galt, die nach Pag oder in seinen Hafen reisen wollten, stand hier einst wahrscheinlich auch eine Quarantäneeinrichtung, in die sich die Seeleute zum Schutz vor Übertragung von Infektionskrankheiten begeben mussten.

In den Tiefen des Meeres vor der St. Nikolaus-Kirche liegen eine Reihe von versunkenen Schiffen, die Überreste von Schiffsladungen aus dem 16. Jahrhundert, Spuren eines Dampfschiffes aus dem 19. Jahrhundert sowie die Überreste eines deutschen Marineschiffes aus dem Zweiten Weltkrieg, die die Besucher äußerst faszinierend finden.

Ein weiteres interessantes Detail ist, dass die Bucht als Drehort für die sehr beliebte Fernsehserie „The Terror“ gedient hat. Produziert wurde die Serie von Ridley Scott, der von der wahren Geschichte der beiden Forschungsschiffe H.M.S. Erebus und H.M.S. Terror inspiriert wurde, die vor fast zwei Jahrhunderten während ihrer Mission, die legendäre Nordwestpassage zu entdecken, im arktischen Eis verschwanden.

Die Steindünen von Pag – Felder mit unglaublichen Steinformationen – werden Sie fesseln und Ihnen den Atem rauben. Jeden Tag bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang scheinen die Schatten, die sie werfen, eine Art Spiel zu spielen, das nur sie zu kennen scheinen und das am besten von zwei Aussichtspunkten, die sich auf dem Wanderweg befinden, verfolgt werden kann.

Als Erfrischung in den Sommermonaten empfehlen wir ein Bad im Meer direkt bei der Punta Mikula, wo es einen kleinen Strand und eine Lanterna (Leuchtturm) gibt.

Ausgangspunkt
Endpunkt
Lokva (Ledenik)
44.46881, 15.04816
Laufenzeit
1:15 h
Lokva (Ledenik)
44.46881, 15.04816
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